Die Kontaktlinse im Auge

Welche Linsenmodelle gibt es?

Derzeit finden vor allem zwei Modelle Anwendung:

Die phake Vorderkammerlinse

Die irisfixierte phake Vorerkammerlinse wird wie die ICL zusätzlich zur körpereigenen Linse in das Auge eingesetzt. Im Gegensatz zur ICL-Hinterkammerlinse wird diese Linse jedoch in die Vorderkammer, also zwischen Iris und Hornhaut, eingesetzt. Speziell gestaltete Häkchen verleihen dieser Linse an der Iris einen festen Halt.

Um eine Kunstlinse zusätzlich zur körpereigenen Linse einsetzen zu können, muss ein gewisser Mindestabstand zwischen Vorderseite der körpereigenen Linse und Rückseite der Hornhaut bestehen. Dieser Faktor muss unbedingt eingehalten werden, da ansonsten diese sensiblen Strukturen einem erhöhtem Risiko ausgesetzt wären. Nur eine eingehende Voruntersuchung zeigt, welche Eigenschaften Ihr Auge hat und für welchen Linsentyp es geeignet ist.

Weltweit wurden bereits über 160.000 phake Vorderkammerlinsen erfolgreich eingesetzt. Herr Dr. Schweiker benutzt eine faltbare Linse, dadurch ist der Schnitt so klein, dass keine Naht mehr notwendig ist.

Die ICL

ICL kommt aus dem englischen und steht für Implantable Contact Lens. Bei der ICL handelt es sich um eine sog. Hinterkammerlinse, d.h. diese künstliche Zusatzlinse wird zwischen Iris und körpereigener Linse eingesetzt.

Torische Linsen

Torische Linsen kommen dann zum Einsatz, wenn neben der zu korrigierenden Kurz- oder Weitsichtigkeit auch eine Hornhautverkrümmung (sog. Astigmatismus) vorliegt.

Sowohl die Hinterkammerlinse als auch die Vorderkammerlinse gibt es auch als torische Linsen.

Faltbare Linse

Linsenimplantat

Starre Linse

Linsenimplantat